Technologie verstehen. Perspektiven verbinden. Eigene Projekte entwickeln.
Das EmTech Lab begleitet Menschen und Organisationen dabei, emergente Technologien fundiert zu verstehen, praktisch zu erproben und kritisch zu reflektieren. Im Mittelpunkt stehen Künstliche Intelligenz, Blockchain und dezentrale Systeme, digitale Identität, Virtual und Augmented Reality, adaptive Fertigung, digitale Zwillinge sowie Gamification, Nudging und Serious Games. Das Kompetenzzentrum für Emergente Technologien in der Sicherheitsforschung verbindet dazu Forschung, universitäre Lehre und anwendungsorientierte Beratung.[1]
Sie kommen mit Ihren Interessen, Ihrem beruflichen Hintergrund und – wenn bereits vorhanden – einer ersten Fragestellung zu uns. Gemeinsam klären wir, ob Ihr Lernweg stärker technisch, gesellschafts- oder geisteswissenschaftlich, wirtschaftswissenschaftlich, ethisch oder interdisziplinär ausgerichtet werden soll. Alle Studierenden erhalten ein gemeinsames Grundpaket, das die fachliche Verständigung über Disziplingrenzen hinweg ermöglicht. In den Hausarbeiten, in der Projektarbeit und später in der MBA-Abschlussarbeit wird diese gemeinsame Basis mit Ihren persönlichen und beruflichen Zielsetzungen verbunden.
| Ihr nächster Schritt | Passendes Angebot | Direkter Weg |
|---|---|---|
| Sie möchten Emerging Technologies in zwei Semestern fundiert kennenlernen und ein eigenes Projekt umsetzen. | Certificate Program Emerging Technologies | Zum Certificate Program |
| Sie möchten General Management mit einer technologischen Spezialisierung und einer praxisrelevanten MBA-Abschlussarbeit verbinden. | MBA Emerging Technologies | Zum MBA |
| Sie möchten mit einem Team konkrete Konzepte für digitale Transformation, Zusammenarbeit oder Weiterbildung entwickeln. | Universitätsseminare und Inhouse-Formate | Seminare ansehen |
Welches Angebot passt zu Ihnen?
| Angebot | Umfang und Format | Einstieg | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Certificate Program Emerging Technologies | 24 ECTS, zwei Semester, berufsbegleitendes Distance Learning, EUR 3.600,- | Laufend möglich | Berufstätige, die technologische Entwicklungen verstehen, selbst erproben und in einem individuellen Projekt vertiefen möchten.[2] |
| MBA Emerging Technologies | 90 ECTS, vier Semester berufsbegleitend oder drei Semester Vollzeit, Distance Learning oder Blended Learning | Einstieg in die Kernmodule jederzeit; Spezialisierungsmodule nach Studienplanung | Akademiker*innen mit mindestens zwei Jahren einschlägiger Berufserfahrung, die Managementkompetenz mit technologischer Spezialisierung verbinden möchten.[3] [4] |
| Next Level Digital | 12 Wochen, Blended Learning, EUR 3.800,-, Teilnahmezertifikat | Laufend nach Terminabstimmung | Fach- und Führungskräfte, die Spieltheorie, Gamification, Kommunikation und Wissensmanagement auf konkrete betriebliche Situationen anwenden möchten.[5] |
| Nachhaltige virtuelle Zusammenarbeit und Weiterbildung | 22 Wochen, Blended Learning, EUR 3.800,-, Teilnahmezertifikat | Laufend nach Terminabstimmung | Teams und Organisationen, die hybride Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und interaktive Lerntechnologien praktisch weiterentwickeln möchten.[6] |
Ein Grundpaket – Ihr individueller Lernpfad
Emerging Technologies lassen sich nicht aus einer einzigen Perspektive erfassen. Wer ein KI-System entwickelt, benötigt andere methodische Zugänge als eine Person, die dessen Auswirkungen auf Organisationen, Bildung oder Öffentlichkeit untersucht. Gleichzeitig benötigen beide eine gemeinsame Grundlage, um Funktionsweisen, Potentiale, Grenzen und ethische Implikationen sachlich diskutieren zu können. Genau hier setzt unser Lernmodell an: Das Grundpaket vermittelt ein gemeinsames technologisches und wissenschaftliches Basiswissen; die individuelle Vertiefung verbindet dieses Wissen mit Ihren Interessen.
Ein technischer Schwerpunkt kann beispielsweise einen Prototyp, einen Tool-Test, einen digitalen Zwilling oder die Konzeption einer dezentralen Anwendung umfassen. Eine gesellschafts- oder geisteswissenschaftliche Ausrichtung kann sich mit digitaler Identität, Deepfakes, Medienvertrauen, Bildung oder ethischen Fragestellungen auseinandersetzen. Wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten können Geschäftsmodelle, Organisationsentwicklung, digitale Transformation, Risikomanagement oder den Einsatz neuer Technologien in Unternehmen untersuchen. Interdisziplinäre Projekte verbinden diese Ebenen und fragen etwa, wie eine technisch geeignete Lösung organisatorisch implementiert, gesellschaftlich verantwortet und wirtschaftlich bewertet werden kann.
Sie müssen nicht mit einer fertigen Forschungsfrage oder einem ausgearbeiteten Projekt starten. Eine zentrale Aufgabe der Betreuung besteht darin, aus Ihrem Interesse eine bearbeitbare Fragestellung, einen passenden methodischen Zugang und einen realistischen Projektumfang zu entwickeln.
Flexibel lernen, persönlich begleitet
Distance Learning ermöglicht eine weitgehend freie Einteilung der Lernzeiten. Lehrmaterialien, wissenschaftliche Texte, Videos, Tool-Demonstrationen und aufgezeichnete Einheiten können asynchron bearbeitet werden. Diese zeitliche Flexibilität bedeutet jedoch nicht, dass Sie alleine arbeiten. Live-Termine, individuelle Gespräche, Diskussionsrunden und Feedbackschleifen schaffen regelmäßig Raum für Austausch; Termine können – soweit organisatorisch möglich – auch am Abend oder am Wochenende vereinbart werden.
Gerade bei Hausarbeiten und Projekten ist die persönliche Begleitung von Bedeutung. Themen werden gemeinsam eingegrenzt, Arbeitspläne besprochen und Zwischenergebnisse reflektiert. Für das Research/Practice Project des Certificate Programs sind vier bis fünf individuelle Zoom-Sitzungen entlang der Phasen Themenfindung, Planung, Umsetzung, Abschluss und Feedback vorgesehen.[11] Beim MBA kommt die individuelle Planung des Studiums hinzu: Wahlmodule, Spezialisierung und Lernformate werden im Aufnahmegespräch in einem Learning Agreement festgehalten.[4]
| Phase | Gemeinsame Arbeit | Ihr Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Interessen, Vorerfahrung und beruflichen Kontext klären | Eine tragfähige thematische Richtung |
| 2 | Fragestellung, Methode und Umfang abstimmen | Ein realistischer Arbeits- oder Projektplan |
| 3 | Materialien, Technologien und Quellen auswählen | Eine fundierte Arbeitsgrundlage |
| 4 | Zwischenstände besprechen und Rückmeldung einarbeiten | Ein fachlich geschärftes Projekt |
| 5 | Ergebnis reflektieren und nächste Schritte ableiten | Eine Arbeit, die zu Ihrem Profil und Ihrer Praxis passt |
Certificate Program Emerging Technologies
Das Certificate Program gibt einen fundierten und praxisbezogenen Einblick in aktuelle und zukünftige Technologien. Es verbindet gesellschaftliche und ethische Reflexion mit eigener Erprobung und einem selbst gewählten Research/Practice Project. Das Programm schließt nach 24 ECTS mit einem Zertifikat der Universität für Weiterbildung Krems ab und kann inhaltlich sowie finanziell auf den MBA Emerging Technologies angerechnet werden.[2] [3] Eine Anrechnung im Rahmen von Game Studies, MA (CE) (auslaufend) ist innerhalb der auslaufenden Studienstruktur vorgesehen; Details und mögliche Übergangsregelungen sind individuell mit der Studienleitung zu klären.[2] [10]
Eckdaten
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Abschluss | Universitätszertifikat |
| Umfang | 24 ECTS |
| Dauer | Zwei Semester, berufsbegleitend |
| Format | Distance Learning mit aufgezeichneten und ergänzenden synchronen Elementen |
| Sprache | Deutsch |
| Studienbeitrag | EUR 3.600,- |
| Einstieg | Laufend möglich |
| Studienkennzahl | UM 992 812 |
| Offizielle Informationen | Emerging Technologies, CP – Universität für Weiterbildung Krems |
Drei Module mit einem gemeinsamen Ziel
| Modul | ECTS | Inhalt und Ziel |
|---|---|---|
| Emerging Technologies & Society | 9 | Technologische Grundlagen einordnen, ausgewählte Anwendungen selbst erproben und gesellschaftliche sowie ethische Implikationen diskutieren. |
| Emerging Technologies: Recent Developments | 9 | Aktuelle Entwicklungen in Artificial Intelligence, Data Processing & Transfer sowie Production Technologies analysieren und bewerten. |
| Research/Practice Project: Emerging Technologies | 6 | Ein eigenständiges Forschungs-, Praxis- oder Konzeptprojekt zu einer selbst gewählten Fragestellung planen, durchführen und reflektieren. |
Welche Leistungen sind zu erbringen?
Für den positiven Abschluss werden alle sechs Kurse und das Research/Practice Project beurteilt. Die Aufgaben sind bewusst so gestaltet, dass Sie verbindliche wissenschaftliche und praktische Kompetenzen entwickeln, zugleich aber Ihre eigenen Themen wählen können. Als Orientierungswert sind für die sechs Kursarbeiten jeweils rund vier A4-Seiten vorgesehen. Das Projekt umfasst 150 Arbeitsstunden, eine Dokumentation von rund 20 Seiten, eine mündliche Abschlusspräsentation und eine tabellarische Workload-Dokumentation.[11]
| Kurs | Leistungsnachweis | Mögliche individuelle Ausrichtung |
|---|---|---|
| Emerging Technologies: Theory | Literaturreview mit mindestens fünf wissenschaftlichen Quellen | Innovationscharakter einer selbst gewählten Technologie |
| Emerging Technologies: Practice | Praktische Erprobung und Dokumentation in einem frei wählbaren Format | Tool-Test, Lerntagebuch, Erfahrungsbericht, visuelle Dokumentation oder Exkursionsreflexion |
| Emerging Technologies: Impact & Ethics | Opinion Paper mit mindestens drei wissenschaftlichen und drei aktuellen Medien- oder Praxisquellen | Gesellschaftliche oder ethische Position zu KI, Blockchain, XR, Produktion oder einem vergleichbaren Feld |
| Recent Developments in Artificial Intelligence | Schriftliche Reflexion mit praktischem Zugang und Zukunftsausblick | Generative KI, Agentensysteme, Explainable AI oder ein beruflicher KI-Anwendungsfall |
| Recent Developments in Data Processing & Transfer | Reflexion mit wissenschaftlichen und aktuellen Praxisquellen | Blockchain, dezentrale Speicher, Smart Contracts, Interoperabilität oder Datenhoheit |
| Recent Developments in Production Technologies | Reflexion mit wissenschaftlichen und aktuellen Praxisquellen | Additive Fertigung, digitale Zwillinge, autonome Systeme oder Human-Robot Collaboration |
| Research/Practice Project | Projekt, Dokumentation, Präsentation und Workload-Nachweis | Forschungsorientiert, praktisch-technisch oder konzeptionell; Durchführung auch im eigenen Unternehmen möglich |
Der gesamte Workload entspricht 24 ECTS. Über zwei Semester ergibt sich – abhängig von Ihrem Arbeitsrhythmus und Ihren Vorkenntnissen – ein Orientierungswert von etwa 10 bis 15 Stunden pro Woche. Die Lehrmaterialien können flexibel bearbeitet werden; für die Hausarbeiten und das Projekt werden individuelle Themen- und Feedbackgespräche angeboten. Optional ergänzen Exkursionen, Gruppendiskussionen und Peer-Formate das Studium.
Zulassung und Start
Für die Zulassung benötigen Sie entweder die allgemeine Universitätsreife, eine abgeschlossene Ausbildung auf mindestens NQR-Niveau IV oder mehrjährige einschlägige Berufserfahrung. Zusätzlich ist ein positives Auswahlverfahren erforderlich; die formale Zulassung erfolgt durch das Rektorat nach Maßgabe der verfügbaren Studienplätze.[2]
| Schritt | Was Sie tun |
|---|---|
| 1 | Nehmen Sie Kontakt auf und beschreiben Sie kurz Ihren beruflichen Hintergrund sowie Ihre Interessen. |
| 2 | Klären Sie gemeinsam mit der Studienleitung Erwartungen, mögliche Schwerpunktsetzung und Zulassungsvoraussetzungen. |
| 3 | Bereiten Sie Lebenslauf, Motivationsschreiben und die erforderlichen Nachweise vor. |
| 4 | Bewerben Sie sich über UWKonline mit der Studienkennzahl UM 992 812. |
| 5 | Führen Sie das Bewerbungsgespräch und warten Sie die formale Zulassung ab. |
MBA Emerging Technologies
Der MBA verbindet ein General-Management-Studium mit der 24 ECTS umfassenden Spezialisierung Emerging Technologies. Damit richtet er sich an Personen, die technologische Entwicklungen nicht isoliert betrachten, sondern mit Strategie, Finanzierung, Marketing, Personal, Leadership, Unternehmensethik, Business Analytics und Komplexitätsmanagement verbinden möchten. Der Studienaufbau umfasst 90 ECTS und schließt mit dem akademischen Grad Master of Business Administration (MBA) ab.[3] [4]
Der Einstieg in die General-Management-Kernmodule ist jederzeit möglich. Die Spezialisierungsmodule werden entsprechend der Studienplanung angeboten; die offizielle Programmseite nennt dafür einen Einstieg im Sommersemester.[3] Wer zunächst das Certificate Program absolviert, kann dessen 24 ECTS später inhaltlich und finanziell auf den MBA anrechnen lassen. Damit ist auch ein stufenweiser Einstieg möglich: zuerst technologische Spezialisierung, danach die Entscheidung für den vollständigen MBA.
Programmstruktur
| Bestandteil | ECTS | Funktion im Studium |
|---|---|---|
| General-Management-Pflichtmodule | 36 | Gemeinsames wirtschaftswissenschaftliches Grundpaket aus zwölf Modulen |
| General-Management-Wahlmodule | 15 | Individuelle Ergänzung entsprechend beruflicher Zielsetzung und Learning Agreement |
| Spezialisierung Emerging Technologies | 24 | Technologische, gesellschaftliche und praktische Vertiefung auf Basis des Certificate Programs |
| MBA-Abschlussarbeit | 15 | Eigenständige schriftliche Bearbeitung einer praxisrelevanten Fragestellung mit Verteidigung |
| Gesamt | 90 | Master of Business Administration |
Das gemeinsame Grundpaket umfasst Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaft, Controlling und Reporting, Unternehmensfinanzierung, strategisches Management, Marketing, Human Resources, Leadership, empirische Forschungsmethoden, Unternehmensethik, Business Analytics und Managing Complexity. Aus dem Wahlangebot sind weitere 15 ECTS zu wählen. Welche Module und Lernformate zu Ihrem Profil passen, wird im Aufnahmegespräch gemeinsam festgelegt und in einem Learning Agreement dokumentiert.[4]
Distance Learning oder Blended Learning
| Variante | Durchführung | Studienbeitrag |
|---|---|---|
| Distance Learning | General-Management-Kerncurriculum und Spezialisierung im Online-Fernstudium | EUR 13.900,- |
| Blended Learning | General-Management-Kerncurriculum mit Präsenzanteilen; Spezialisierung im Distance Learning | EUR 20.900,- |
Die Blended-Learning-Variante richtet sich nach den veröffentlichten Terminen der General-Management-Module vor Ort. Die Einschreibung und der Einstieg in die laufend verfügbaren Kernmodule können dennoch jederzeit vorbereitet werden. Vor der Entscheidung empfiehlt sich ein Beratungsgespräch, in dem Terminplan, Sprache, berufliche Verfügbarkeit und gewünschter Lernpfad abgestimmt werden.[3]
Prüfungen, Projektarbeit und MBA-Abschlussarbeit
Je nach Modul erfolgen Leistungsnachweise prüfungsimmanent oder als schriftliche, mündliche, praktische Prüfung bzw. Hausarbeit. Zusätzlich müssen die Module der gewählten Spezialisierung positiv abgeschlossen werden. Die MBA-Abschlussarbeit überträgt einen spezifischen Aspekt des Studiums auf eine praxisrelevante Fragestellung, wird schriftlich verfasst, positiv beurteilt und verteidigt. Vor ihrer Bewertung ist der Outbound-Test zu absolvieren.[4]
Gerade die Abschlussarbeit eröffnet Raum für einen individuellen Schwerpunkt. Eine technisch orientierte Thesis kann beispielsweise ein Implementierungs- oder Evaluationskonzept für ein KI-System untersuchen. Eine wirtschaftswissenschaftliche Arbeit kann sich mit Strategie, Geschäftsmodell oder organisationaler Transformation auseinandersetzen. Gesellschafts- und geisteswissenschaftliche Arbeiten können Vertrauen, Ethik, digitale Identität, Deepfakes, Bildung oder Medienwirkungen untersuchen. Entscheidend ist, dass die Fragestellung zum Curriculum passt, wissenschaftlich bearbeitbar ist und einen nachvollziehbaren Bezug zur Praxis aufweist.
Zulassung und Bewerbung
Vorausgesetzt werden ein fachlich in Frage kommendes Hochschulstudium auf mindestens Bachelorniveau mit 180 ECTS sowie zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung. Hinzu kommen der Inbound-Test und ein positives Aufnahmegespräch. Im Gespräch werden Wahlmodule und Spezialisierung gemeinsam festgelegt; die endgültige Zulassung obliegt dem Rektorat.[4]
| Schritt | Was Sie vorbereiten |
|---|---|
| 1 | Kontaktaufnahme zur Klärung von Erwartungen, Lernformat und Zulassung |
| 2 | Learning Agreement und Anlage zum Weiterbildungsstudienbeitrag |
| 3 | Online-Bewerbung über UWKonline mit der Studienkennzahl UM 999 071 |
| 4 | Aufnahmegespräch mit der Studienleitung |
| 5 | Formale Zulassung und individueller Studienstart |
Der MBA ist international durch ACBSP akkreditiert. Die Danube Business School ist zudem Mitglied der Principles for Responsible Management Education (PRME) der Vereinten Nationen.[3]
Seminare und Inhouse-Formate
Die Universitätsseminare verbinden einen strukturierten Content-Teil mit Workshopphasen, in denen die Teilnehmer*innen eigene Konzepte und Ideen entwickeln. Damit bleibt das erworbene Wissen nicht abstrakt: Es wird auf reale Situationen aus Führung, Kommunikation, Wissensmanagement, Zusammenarbeit oder Weiterbildung übertragen. Beide Seminare werden im Blended-Learning-Format angeboten und schließen mit einem Teilnahmezertifikat ab.[5] [6]
Next Level Digital
Das zwölfwöchige Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte in der digitalen Transformation. Inhaltlich verbindet es Spieltheorie und Konfliktmanagement mit Gamification, Nudging, digitalen Kommunikationsstrategien und generationenübergreifendem Wissensmanagement. Ziel ist die Entwicklung einer eigenen Toolbox, die in konkreten Entscheidungs-, Kommunikations- und Kooperationssituationen eingesetzt werden kann.[5]
| Eckpunkt | Information |
|---|---|
| Dauer | 12 Wochen |
| Format | Vier Anwesenheitstage, vier Online-Präsenzkurse und Selbstlernmodule |
| Abschluss | Teilnahmezertifikat |
| Studienbeitrag | EUR 3.800,- |
| Durchführung | Laufend nach Terminabstimmung, auch Inhouse |
Nachhaltige virtuelle Zusammenarbeit und Weiterbildung
Das 22-wöchige Seminar setzt sich mit digitaler Transformation, nachhaltiger Technologienutzung, Teamarbeit in hybriden Strukturen und interaktiven Lerntechnologien auseinander. Teilnehmer*innen analysieren nicht nur Anwendungen wie KI, Virtual Reality oder Augmented Reality, sondern entwickeln Konzepte für langfristig tragfähige Zusammenarbeit und Weiterbildung. Dazu gehören auch Fragen des Ressourcenverbrauchs, der sozialen Qualität digitaler Arbeit und der sinnvollen Einbettung neuer Technologien in Organisationen.[6]
| Eckpunkt | Information |
|---|---|
| Dauer | 22 Wochen |
| Format | Vier Anwesenheitstage, vier Online-Präsenzkurse und Selbstlernmodule |
| Abschluss | Teilnahmezertifikat |
| Studienbeitrag | EUR 3.800,- |
| Durchführung | Laufend nach Terminabstimmung, auch Inhouse |
Ab drei Personen – auch individuell für Unternehmen
Die Seminare können ab drei Teilnehmer*innen durchgeführt werden. Ab derselben Gruppengröße ist auch eine unternehmensspezifische Konzeption möglich. Im Vorgespräch werden Zielgruppe, vorhandene Kenntnisse, aktuelle Herausforderungen und gewünschte Ergebnisse geklärt. Der Content-Teil schafft anschließend eine gemeinsame Wissensbasis; im Workshopanteil entstehen konkrete Konzepte, Prototypen, Entscheidungsmodelle oder Umsetzungsschritte für die Organisation.
Sie planen ein Seminar für Ihr Unternehmen? Senden Sie eine kurze Beschreibung der Ausgangslage, der Teilnehmer*innen und der gewünschten Zielsetzung. Auf dieser Grundlage kann ein passendes Format vorgeschlagen werden.
Studienleitung und Forschung
Mag. Dr. Alexander Pfeiffer, PhD MBA MA leitet das Kompetenzzentrum für Emergente Technologien in der Sicherheitsforschung an der Universität für Weiterbildung Krems. Seine Arbeit verbindet Emerging Technologies, Wirtschaftswissenschaften, Game Studies, Medienforschung und Bildungsforschung. Das offizielle UWK-Profil nennt als Schwerpunkte unter anderem Blockchain und verteilte Systeme, digitale Identität, Künstliche Intelligenz, Deepfakes, Virtual Reality, Metaverse, Gamification, Serious Games, Nudging, Esports und Cyberkriminalität.[7]
Als Max-Kade-Fellow forschte Pfeiffer am Comparative Media Studies/Writing Department des Massachusetts Institute of Technology mit The Education Arcade zu Blockchain-Technologien in Game-based Education und Learning Assessment.[8] Seine 2025 an der University of Malta abgeschlossene Ph.D.-Dissertation untersucht Blockchain, Smart Contracts, digitale Nachweise, Datenschutz und Identität im Kontext von Game-based Learning und Assessment.[9] Ein weiteres Doktorat an der Wirtschaftsuniversität Wien widmete sich der ludischen Gesellschaft; hinzu kommen ein Executive MBA und ein Master of Arts in Game Studies.
Ausgewählte Arbeiten und Forschungsbezüge
| Feld | Beispiel | Verbindung zur Lehre |
|---|---|---|
| Vertrauen in digitale Medien | Forschung zu Deepfake-getriebener Desinformation und blockchainbasierter Authentifizierung digitaler Inhalte[7] | Kritische Analyse von KI, Identität, Medien und Sicherheitsfragen |
| KI und Bildung | Arbeiten zu generativer KI, KI-gestütztem Assessment und Erwartungen von Studierenden[7] | Praktische Tool-Erprobung, ethische Reflexion und Bildungsanwendungen |
| Blockchain und digitale Identität | Ph.D.-Forschung zu Nachweisen, Smart Contracts und datenschutzorientierter Identität[9] | Data Processing & Transfer, dezentrale Systeme und gesellschaftliche Implementierung |
| Gamification und Nachhaltigkeit | Projekte wie Cycle4Value, Carbon Diet und Think!First[7] | Verbindung von Technologie, Verhaltensänderung, Mobilität und Organisationspraxis |
| Game-based Learning | Langjährige Leitung und Projektarbeit in der angewandten Spieleforschung sowie MIT-Forschung[8] | Workshopdesign, Serious Games, Nudging und interaktive Lernkonzepte |
Offizielles Profil an der Universität für Weiterbildung Krems
MIT-Profil
Ph.D.-Dissertation an der University of Malta
Persönliche Website
Forschungs- und Projektprofil
Kontakt und nächster Schritt
Wenn Sie noch nicht sicher sind, welches Angebot zu Ihrem Hintergrund und Ihren Zielen passt, beginnen Sie mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Eine kurze Nachricht mit Ihrer Ausbildung, Berufserfahrung, thematischen Interessen und dem gewünschten Zeitrahmen genügt für eine erste Einordnung. Für CP und MBA können dabei auch Zulassung, Anrechnung, Lernformat und mögliche Schwerpunktsetzung vorbesprochen werden. Bei Seminaren stehen Teilnehmerzahl, Termin, Inhouse-Option und gewünschte Workshopresultate im Mittelpunkt.
Alexander Pfeiffer
Mag. Dr. Alexander Pfeiffer, PhD MBA MA
Universität für Weiterbildung Krems
Department für Sicherheitsforschung
E-Mail: alexander.pfeiffer@donau-uni.ac.at
Telefon: +43 2732 893-2340
Campus Krems, Trakt K, 1. Stock, Raum 1.215
| Anliegen | Direkter Link |
|---|---|
| Beratung zum Certificate Program | CP-Informationen und Anfrage |
| Beratung zum MBA | MBA-Informationen und Bewerbung |
| Seminar Next Level Digital | Seminarinformationen und Anmeldung |
| Seminar Nachhaltige virtuelle Zusammenarbeit | Seminarinformationen und Anmeldung |
| Allgemeine Anfrage | E-Mail an Alexander Pfeiffer |
Kursbegleitende Ressourcen und Quellen
Die Lehrmaterialien werden laufend an technologische und gesellschaftliche Entwicklungen angepasst. Eingeschriebene Studierende erhalten die vollständigen Materialien über die Lernplattform der Universität. Die folgende Auswahl bietet einen Einblick in Themenfelder und wissenschaftliche Zugänge des Programms.
Innovation, KI und technologische Entwicklung
Banh, L., & Strobel, G. (2023). Generative artificial intelligence. Electronic Markets, 33, 1-17. https://doi.org/10.1007/s12525-023-00680-1
Bianchini, S., Müller, M., & Pelletier, P. (2022). Artificial intelligence in science: An emerging general method of invention. Research Policy. https://doi.org/10.1016/j.respol.2022.104604
Bojanova, I., Kuhn, R., & Voas, J. (2023). Emerging Disruptive Technologies. Computer, 56, 27-30. https://doi.org/10.1109/MC.2023.3314933
Blockchain, dezentrale Systeme und Daten
Abualigah, L., Gad, A., Abohany, A., & Mosa, D. (2022). Emerging Trends in Blockchain Technology and Applications: A Review and Outlook. Journal of King Saud University – Computer and Information Sciences, 34, 6719-6742. https://doi.org/10.1016/j.jksuci.2022.03.007
Dong, S., Abbas, K., Li, M., & Kamruzzaman, J. (2023). Blockchain technology and application: an overview. PeerJ Computer Science, 9. https://doi.org/10.7717/peerj-cs.1705
Krichen, M., Ammi, M., Mihoub, A., & Almutiq, M. (2022). Blockchain for Modern Applications: A Survey. Sensors, 22. https://doi.org/10.3390/s22145274
Monrat, A., Schelén, O., & Andersson, K. (2019). A Survey of Blockchain From the Perspectives of Applications, Challenges, and Opportunities. IEEE Access, 7, 117134-117151. https://doi.org/10.1109/ACCESS.2019.2936094
Visuelle Technologien und immersive Lernräume
Brigham, T. (2017). Reality Check: Basics of Augmented, Virtual, and Mixed Reality. Medical Reference Services Quarterly, 36, 171-178. https://doi.org/10.1080/02763869.2017.1293987
Rauschnabel, P., Felix, R., Hinsch, C., Shahab, H., & Alt, F. (2022). What is XR? Towards a Framework for Augmented and Virtual Reality. Computers in Human Behavior, 133, 107289. https://doi.org/10.1016/j.chb.2022.107289
Scavarelli, A., Arya, A., & Teather, R. (2020). Virtual reality and augmented reality in social learning spaces: a literature review. Virtual Reality, 25, 257-277. https://doi.org/10.1007/s10055-020-00444-8
Adaptive Fertigung und Produktion
Jandyal, A., Chaturvedi, I., Wazir, I., Raina, A., & Haq, M. (2022). 3D printing – A review of processes, materials and applications in industry 4.0. Sustainable Operations and Computers. https://doi.org/10.1016/j.susoc.2021.09.004
Rayna, T., & Striukova, L. (2016). From rapid prototyping to home fabrication: How 3D printing is changing business model innovation. Technological Forecasting and Social Change, 102, 214-224. https://doi.org/10.1016/j.techfore.2015.07.023
Zolfagharian, A., Kaynak, A., Bodaghi, M., Kouzani, A., Gharaie, S., & Nahavandi, S. (2020). Control-Based 4D Printing: Adaptive 4D-Printed Systems. Applied Sciences. https://doi.org/10.3390/app10093020
Ethik, Gesellschaft und Verantwortung
Dhirani, L., Mukhtiar, N., Chowdhry, B., & Newe, T. (2023). Ethical Dilemmas and Privacy Issues in Emerging Technologies: A Review. Sensors, 23. https://doi.org/10.3390/s23031151
Stahl, B., & Eke, D. (2024). The ethics of ChatGPT – Exploring the ethical issues of an emerging technology. International Journal of Information Management, 74, 102700. https://doi.org/10.1016/j.ijinfomgt.2023.102700
Umbrello, S., Bernstein, M., Vermaas, P., Rességuier, A., Gonzalez, G., Porcari, A., Grinbaum, A., & Adomaitis, L. (2023). From speculation to reality: Enhancing anticipatory ethics for emerging technologies in practice. Technology in Society. https://doi.org/10.1016/j.techsoc.2023.102325
Offizielle Quellen und Aktualität
Die Angaben auf dieser Website wurden auf Basis der offiziellen Seiten und Curricula der Universität für Weiterbildung Krems sowie institutioneller Forschungsprofile erstellt. Für Zulassung, Studienbeitrag, Termine und rechtliche Rahmenbedingungen sind die jeweils aktuellen Informationen der Universität maßgeblich.
Quellen
[1] Kompetenzzentrum für Emergente Technologien in der Sicherheitsforschung
[4] Curriculum des Masterstudiums der Weiterbildung MBA, Mitteilungsblatt 2026 Nr. 36
[5] Seminar Next Level Digital
[6] Seminar Nachhaltige virtuelle Zusammenarbeit und Weiterbildung
[7] Offizielles UWK-Profil Alexander Pfeiffer
[8] MIT Comparative Media Studies/Writing – Alexander Pfeiffer
[9] University of Malta – Ph.D.-Dissertation Alexander Pfeiffer
[10] Game Studies, MA (CE) – derzeit nicht weiter angeboten
[11] Bestehende Programminformation mit detaillierten Leistungsanforderungen
